Rabu, 18 Juli 2012

Eure Lieblings-Marmeladen-Rezepte


Klasse, so viele Anregungen für tolle Marmeladenmischungen: Vielen Dank!
Ich fasse einfach mal die Kombinationen hier zusammen, wenn Blogs verlinkt wurden, findet ihr dort die genauen Rezepte :-)






Sandra: Himbeer-Pfirsich-Vanille Marmelade

Christina: Melonenkonfitüre aus 1001-Nacht

Maria: verschiedene Gelees, kombiniert mit Rhabarber
oder Mandellikör; Quitte mit Kiwi; Erdbeere mit Chili

Barbara: Konfitüre aus Jostabeeren, Himbeeren und Zucchini

Schokofee: Erdbeer-Holunderblüten-Gelee

Natessimo: Rhabarber-Bananen-Konfitüre

Diana: Birne-Vanille-Gelee

Jessi: Erdbeere-Basilikum-Marmelade

Im Spätsommer koche ich bestimmt nochmal Marmelade: Brombeeren, Pfirsiche, Aprikosen - da kommt ja noch ganz schön was auf uns zu ;-)

Jumat, 13 Juli 2012

Ohne Torte geht die Moni....

...nirgends hin, nirgends hin... :-)))
Ende Juni stand der 75. Geburtstag meiner Mutter an und für mich war von vorn herein klar, dass ich natürlich eine Torte mache.
Weil der Geburtstag dieses Jahr auf einen Sonntag fiel, sollte am Samstag abend gegrillt und dann gemütlich reingefeiert werden. Bei den Geburtstagen meiner Mutter ist es mittlerweile Tradition, dass sie ein grosses Blech Erdbeertorte macht, welches dann spätabends, wenn nach dem Grillen wieder etwas Platz im Magen ist, zusammen mit Cappuccino oder Kaffee serviert wird. Auf Nachfrage von mir, ob ich denn auch eine Torte machen soll, lehnte meine Mutter ab. Meine Tante würde noch eine Torte mitbringen und das reiche dann!
Hm, etwas gebügelt war ich schon, aber wenn sie meint...


Aber beim Hin- und Herüberlegen darüber und nachdem ich meiner Freundin und meiner Lieblingstante (die von mir übrigens mal diese Hibiskus-Torte bekommen hat...) davon erzählt hatte, stand fest: Ich mache doch eine Torte - ohne Torte zu meinem Muttchen zu gehen geht doch gar nicht!!!
Rosen mussten drauf, die Jahreszahl und noch etwas in gold...


Damit die Torte nicht zu altbacken mit dieser Dekoration wirkt, entschied ich mich für einen hellgrünen Überzug aus hellgrünem Rollfondant, der wunderbar mit dem zarten Rosa der Rosen harmonierte.Überzogen mit weissem Rollfondant hätte die Torte zu sehr nach Hochzeitstorte ausgesehen...


Als goldenen Akzent am Tortenrand hatte ich mir mit meinem Kräuterschneider einen dünnen, goldfarbenen Streifen geschnitten und diesen mit verflüssigter goldener Puderfarbe überpinselt.

Für das Herzchenband kam nach langer Zeit mal wieder eine Leiste dieses Sets von FMM zum Einsatz. Den damit ausgestochenen Streifen hatte ich nur im unteren Bereich festgeklebt - die obere Hälfte ließ sich nach und nach prima nach unten klappen und bildete dann die schwebenden Herzchen.

...und die 75 ist mit den schönen Funky-Cutters ausgestochen - aber die Ausstecher kennt ihr ja bestimmt schon :-)


Die Rosen, Blätter und kleinen Blümchenbüschel steckten übrigens alle in Strohhalmen in verschiedenen Stärken. So kam der Kleber des Floristenbandes nicht mit der Füllung der Torte in Berührung.

















Meine Mutter hat sich übrigens sehr gefreut, als ich ihr am Geburtstagsmorgen zum Frühstück die Überraschungs-Torte überreicht habe :-)
Verputzt wurde die Geburtstagstorte dann nachmittags beim Kaffeetrinken im kleineren Familienkreis, unter dem Fondantüberzug war eine lecker-fruchtige Himbeer-Joghurt-Sahne-Torte mit einer Schokovariante des Eierlikörkuchens.

Senin, 09 Juli 2012

Lieblingsmarmelade gesucht: Meine heißt Erdbeer-Vanille-Marmelade

Mit dem Marmeladekochen ist es wie mit dem Plätzchenbacken: Man kann gar nicht aufhören!
In manchen Jahren habe ich 7-8 verschiedene Sorten Marmelade gekocht und hatte dann über 40 Gläser im Keller: Für einen 2-Personen-Haushalt viel zu viel!
Uns schmeckt Marmelade nämlich frisch gekocht am Besten und Gläser, die schon mehrere Monate alt sind, bleiben häufig auch noch länger im Keller stehen...
Hier auf dem Blog gibt es übrigens schon zwei andere Marmeladen-Rezepte: Apfel-Traube-Sanddorn-Gelee und Rosen-Gelee.


Herauskristallisiert hat sich im Laufe der Jahre aber, dass mein Schatz und ich Erdbeermarmelade am allerallerallerliebsten essen - die wird nie alt bei uns ;-)



Angewöhnt habe ich mir, Erdbeermarmelade immer peu à peu zu kochen: Von 1 kg Früchte erhält man 4-5 Gläschen und die sind schnell verschmaust. So koche ich seit dem zeitigen Frühjahr immer wieder mal Erdbeermarmelade, zuerst noch mit Erdbeeren aus Spanien und jetzt schon 2 Mal mit deutschen Früchten! Wenn ich nicht nur drei, sondern mehrere Gefrierschubladen hätte, würde ich mir zwei bis drei 1-kg-Portionen Erdbeeren einfrieren und auch im Winter frische Marmelade kochen...


Das Tüpfelchen auf dem i bei Erdbeermarmelade ist meiner Meinung nach eine Vanillestange: Dadurch bekommt diese Frucht den richtigen Kick! Wenn ich Erdbeeren als Dessert mariniere, mache ich das auch immer mit Vanillezucker...












Gelernt habe ich schon von meiner Mutter, dass beim Marmeladekochen das 3-minütige Aufkochen ganz wichtig ist und dass man hinterher abschäumen sollte, damit sich die Marmelade auch hält und nicht schimmelig wird - so mache ich das heute immer noch :-)


Erdbeermarmelade mit Vanille

1 kg Erdbeeren, geputzt gewogen
1 Vanillestange, der Länge nach aufgeschlitzt
500 gr. Gelierzucker 2:1

Die Erdbeeren, die Vanillestange und den Zucker in einen Topf geben und die Früchte mit einem Kartoffelstampfer bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern (ich lasse immer noch schöne Fruchtstückchen drin...). Die Vanillestange so gut wie möglich auskratzen. Alles unter Rühren aufkochen lassen und dann mind. 3 min. sprudelnd kochen. Den Schaum von der Marmelade schöpfen, die Vanillestange rausfischen und die Marmelade in vorbereitete Gläser füllen. Diese 5 min. über Kopf stehen lassen, anschließend umdrehen und nach dem Abkühlen genießen :-)

Welche Marmelade esst ihr denn am Liebsten?
Über leckere Nachkoch-Ideen würde ich mich freuen, vielleicht gibt es ja eine noch leckerere Marmelade als Erdbeer-Vanille?
Wenn ihr einen Blog habt und über eure Lieblingsmarmelade bereits einen Artikel geschrieben habt, könnt ihr gerne den Link dorthin im Kommentar angeben.
Bis zum 17. Juli sammle ich alle Rezept-Ideen und fasse die in einem extra Marmeladen-Artikel mit Links zu den Blogs zusammen.

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Ideen!

Selasa, 03 Juli 2012

Himbeer-Sahne-Torte - geschichtet à la Sweet Dreams

Back- und Kochzeitschriften gibt es ja jede Menge im Zeitschriftenregal und an der Kasse im Supermarkt. Ich kaufe solche Zeitschriften sehr selten - Zeitschriften überhaupt finden selten den Weg zu uns nach Hause, wenn man von unser abonnierten Fernsehzeitung mal absieht ;-)
Aber seit einigen Monaten gibt es modernere Backzeitschriften, die mich sowohl von der Aufmachung als auch von den Rezepten her angesprochen haben.
Gekauft habe ich bisher einmal die Lecker Backery und zwei Mal die Sweet Dreams.
Die Lecker Backery fand ich von der Aufmachung her irgendwie... - ja, ich weiss nicht..., nicht schlecht, aber nochmal kaufen muss ich die nicht.
Begeistert war ich aber sofort von der Sweet Dreams, die ich nun ein zweites Mal gekauft und diesmal sofort auch etwas nachgebacken habe ;-)


Himbeer-Sahne-TorteMeine Himbeer-Sahne-Torte ist eine Kombination aus der Buchweizentorte mit Heidelbeer-Quarkcreme und der Velvet-Torte mit Brombeeren, deren Rezepte im Heft vorgestellt werden. Da ich weder Buchweizen noch Brom- oder Heidelbeeren zuhause hatte, ist es halt eine Himbeer-Torte geworden ;-)


Tortenstück Himbeer-Sahne-TorteDie Torte hat einen besonders hohen Frucht-/Creme-Anteil, weil anders als bei den sonst von mir gebackenen Torten als oberste Schicht nicht Boden, sondern Creme und Frucht ist.


Zeitschrift Sweet DreamsIch habe mir fest vorgenommen, noch andere Rezepte nachzubacken und dafür auch gezielt ;-) einzukaufen - die Auswahl ist groß und alle Rezepte und Bilder sehen vielversprechend aus. Ganz besonders verlockend finde ich die Heidelbeer- und die Aprikosenrezepte...
Angesprochen bei der fruchtigen Torte auf dem Titel haben mich die schönen Schichten, die auch nach dem Entfernen des Tortenrings nicht von außen mit Sahne übergespachtelt werden ;-)





Sweet Dreams innenSweet Dreams innen









Jedes Backwerk wird mit einem modern fotografierten Bild vorgestellt und auf den nächsten Seiten ist dann das Rezept und die Anleitung für die Herstellung zu finden. Angaben zum Schwierigkeitsgrad gibt es übrigens auch...
--> In der aktuellen Ausgabe der Sweet Dreams ist ein Fragebogen zu den Inhalten, ob Verbesserungsschläge gemacht werden können, welche Internet-Seiten und Blogs im Netz gelesen werden (da habe ich natürlich gleich mal meinen eingetragen...). Unter allen Rücksendern des Fragebogens wird übrigens ein Jahres-Abo verlost.
So, genug gehudelt, ich will hier ja nix verkaufen ;-)


Himbeer-Schicht-Torte mit Schokoboden 
Etwas aufwändig, weil zwischendurch immer
wieder gekühlt werden muss...


Schoko-Biskuit
3 Eier
90 gr. Zucker
55 gr. Dinkelmehl
55 gr. Stärke
2 TL Kakao
1 knapp gestr. TL Backpulver

Den Biskuitboden am Besten am Vortag backen, ich habe ihn vormittags gebacken und mittags in Schichten geschnitten. Das Schneiden geht aber leichter von der Hand, wenn der Boden über Nacht ruhen durfte...


Den Backofen auf 180° O-/U-Hitze vorheizen und in eine 18er Springform unten Backpapier einklemmen.
Die Eier mit dem Zucker richtig lange aufschlagen, bis eine weiss-fluffige Masse entstanden ist. In einer Schüssel die Mehle, den Kakao und das Backpulver mischen und über die Eiermasse sieben. Vorsichtig mit einem Löffel unterheben, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind.
Den Teig in die Form füllen und ca. 25 min. backen, Stäbchenprobe!
Wenn der Teig fertig gebacken ist, die Form evtl. kurze Zeit über Kopf auf ein Backgitter stellen, um zu hoch gestiegenen Teig zurückzudrücken.
Den Boden in der Form auskühlen lassen und diese bis zur Verwendung luftdicht einpacken.
Um den Boden zu lösen, mit einem scharfen Messer am Rand entlang fahren und die Form öffnen.

Füllungen
ca. 500 gr. Himbeeren - ich hatte gefrorene
150 gr. Zucker
1,5 Pck. gemahlene Gelatine
300 gr. Naturjoghurt
200 gr. Schlagsahne
150 ml Rotwein
1 Vanillestange
1 El Stärke

Sahne-Joghurt-Füllung
Zwei knapp gehäufte TL Gelatine in 3-4 EL Wasser ca. 5 min. einweichen.
180 gr. Himbeeren mit 75 gr. Zucker aufkochen und anschließend 10 min. nur leicht kochen lassen. Den Topf von der Platte ziehen und die gequollene Gelatine einrühren. Die Fruchtmasse in ein Schüsselchen füllen und kalt stellen.
Wenn die Masse nach einiger Zeit merklich fester wird, den Joghurt einrühren und die Masse wieder in den Kühlschrank stellen.
Nun die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Frucht-Joghurt-Masse heben - kühlen ;-)

Fruchtgrütze
2 gestrichene TL Gelatine in 3 EL Wasser einweichen und beiseite stellen. Die Vanillestange der Länge nach aufschlitzen und etwas auseinander streichen.
Den Rotwein mit 75 gr. Zucker, der Vanillestange und 150 gr. Himbeeren aufkochen.
Währenddessen die Stärke und 2 EL Wasser in ein kleines Schraubglas füllen und gut durchschütteln, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Stärke in die Wein-Himbeeren schütten und die Grütze aufkochen lassen. Den Topf von der Platte ziehen, die Vanillestange rausfischen und die gequollene Gelatine einrühren.
Die Grütze in 2 Schalen aufteilen, eine kühlen, unter die andere die restlichen Himbeeren mischen. Durch die gefrorenen Himbeeren wird diese Portion schnell ziemlich fest. Zum späteren Verteilen auf der Torte einfach kurz in der Mikrowelle erwärmen, bis die Masse gerade eben fließfähig ist...

Zusammensetzen der Torte
Den Biskuitboden 2 x durchschneiden, eine Tortenpappe einige Millimeter kleiner zuschneiden, einen Boden darauf setzen und diesen mit einem Tortenring umschließen. Falls der Tortenring niedrig ist, bereits jetzt ein ca. 10 cm hohen, mehrfach gefalteten Streifen Alufolie mit Frischhaltefolie ummanteln und in den Tortenring setzen.
1/3 der Himbeer-Sahne auf dem Boden verteilen und glatt streichen, die Torte kühlen, bis die Creme spürbar fester geworden ist, dann die eine Hälfte der Grütze (ohne Früchte) drauf verteilen und den 2. Boden vorsichtig auflegen.
Das 2. Drittel der Himbeer-Sahne aufstreichen, den 2. Boden auflegen, darauf das letzte Drittel der Himbeer-Sahne verteilen und wieder kühlen, bis die Creme fester geworden ist.
Als letzte Schicht die Himbeer-Grütze mit den Früchten schön gleichmäßig verteilen und die Torte am Besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
Zum Entfernen des Tortenrings erst mit einem langen Messer am Rand entlang fahren, dann den Ring vorsichtig lösen.


Himbeer-Sahne-Torte auf TellerHimbeer-Sahne-Torte auf Gabel











Für euch habe ich zum Probieren gleich mal ein Stückchen reserviert und eine Probier-Gabel abgestochen: Lecker, oder?

Jumat, 29 Juni 2012

No knead Bread - besser spät als nie!

Seit 2006 kursiert bereits ein Rezept für ein Brot durchs das Netz, welches ohne Kneten hergestellt wird. Entdeckt habe ICH es erst jetzt... - aber besser spät, als nie :-)))
Von dem Brot sind mein Schatz und ich so begeistert, dass ich es in der letzten Zeit einige Male gebacken habe.
Zu einer Grilleinladung hatte ich zwei Brote mitgenommen, es hätten auch vier sein können... - die wären auch ruck-zuck weg gewesen!
Also, ihr merkt schon: Unbedingte Nachback-Empfehlung!


no knead breadNachdem ich in der Vergangenheit schon Brot mit selbstgezüchtetem Sauerteig und vielen Knet- und Falt-Gängen gebacken und das dann wegen des Aufwands irgendwann wieder eingestellt habe, kommt dieses Brot nur mit wenigen Arbeitsschritten aus: Teig zusammenrühren, lange gehen lassen, 4 x falten und dann backen.



no knead bread im OfenDas Besondere bei diesem Brot ist das anfängliche Backen in einem verschlossenen Gefäß. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit im Brot und die Oberfläche wird nicht so schnell hart und trocken. Das Brot kann deswegen länger gehen und wird schön luftig.

Die Kruste des gebackenen Brotes ist schön knackig-knusprig und das Innere elastisch und feucht. Das Brot schmeckt frisch hammermäßig gut und auch am 2. Tag ist es noch sehr lecker und gar nicht trocken.


Der sehr weiche Teig ist allerdings für ungeübte BäckerInnen etwas schwierig in der Handhabung, weil er dazu neigt, sich an den Händen festzuklammern ;-)
Mehl auf der Unterlage und ein breiter Silikonspatel oder Teigschaber helfen da beim viermaligen Falten...

Berichtet wurde über dieses Brot 2006 in der New York Times in diesem Artikel und auf Youtube gibt es sogar ein Video darüber, in dem man die Falttechnik sehen kann...
Das Rezept, nach dem ich gebacken habe, ist ganz simpel und variiert wohl etwas zu den im Video genannten Mengen.


No Knead Bread
Jim Lahey, Sullivan Street Bakery

400 gr. Mehl (405er oder viel besser: 550er)
1/4 TL Trockenhefe
1,5 TL Salz
320 ml kaltes Wasser

Das Mehl mit der Hefe und dem Salz in eine Schüssel geben und mit einem Löffel (Jim Lahey macht alles mit den Händen...) vermischen. Anschließend das Wasser dazu schütten und mit dem Löffel verrühren, bis keine Mehlklumpen mehr im Teig sind. Das Verrühren muss nicht besonders ordentlich oder gründlich gemacht werden...
Die Schüssel abdecken (ich benutze eine Plastikschüssel mit lose aufliegendem Deckel) und ungefähr 12 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Prima wird das Brot auch, wenn man den Teig morgens zusammenrührt und dann spätnachmittags das Brot formt - es kommt also nicht genau auf die 12 Stunden an.
Nach dieser Zeit wird aus dem relativ festen Klumpen eine blubberige, sehr weiche Teigmasse.
Diesen Teig mit Hilfe eines Teigspachtels auf eine gut gemehlte Unterlage kippen, wie im Video gezeigt 4 x falten und mit der Faltseite nach unten auf der Unterlage liegen lassen. Jetzt muss das Brot nochmal ungefähr 1-2 Stunden gehen. Die Grösse sollte sich deutlich vergrößern und wenn ihr mit einem bemehlten Finger vorsichtig in das Brot drückt, sollte sich die Delle langsam wieder zurückformen. Wenn ein Loch bleibt, ist das Brot zu lange gegangen...
Zwischenzeitlich den Ofen auf 230° O-/U-Hitze vorheizen, dabei einen feuerfesten 24er Topf oder eine Glasform mit aufheizen.
Wenn der Ofen 230° erreicht hat, das gegangene Brot nochmal oberflächlich leicht mit Mehl oder Weizenkleie bestäuben und in den Topf befördern (idealerweise ist die Unterseite jetzt oben...), Deckel daraufsetzen und auf der mittleren Schiene 30 min. backen. Damit das Brot schön braun von oben wird, dann den Deckel abnehmen und 15 - 20 min. ohne Deckel weiterbacken - bei meinem Ofen ist 18 min. die ideale Zeit.
Versuche habe ich auch mit nicht vorgeheiztem Topf gemacht: Dann müssen die ersten 5 min. bei 250° gebacken werden, anschließend auf 230° runterstellen und die o.g. 30 min. backen.
Bei dieser Version wurde das Brot auch ohne Gehzeit nach dem Falten so hoch wie auf dem Bild und man spart sich das Hantieren mit dem brüllendheißen Topf :-)
Nach dem Backen das Brot auf einem Rost auskühlen lassen und genießen!

Das Mehl läßt sich auch wunderbar mischen, folgende Zusammensetzungen habe ich schon gebacken:
300 gr. 550er, 100 gr. dunkles Roggenmehl (+ 30 gr. Sesam)
250 gr. 405er, 100 gr. Rosenmehl, 50 gr. dunkles Roggenmehl
250 gr. 550er, 100 gr. Weizenvollkornmehl, 50 gr. Roggenmehl
Wälzen kann man den Teigrohling auch prima in groben Haferflocken, das sieht super aus und schmeckt schön herzhaft.

Weil ich von dieser Back-Methode so begeistert bin, habe ich mir gleich mal dieses Buch bestellt und werde verschiedene Rezepte ausprobieren...
Die Kommentare unter dem Buch klingen schon mal vielversprechend!

Ich halte euch auf dem Laufenden ;-)


PS: Wer möchte, kann mir gerne ein Bild vom Brot schicken, ich füge es dann mit eurem Namen oder Nick-Namen in den Artikel ein...

Brotbilder mit Mehlangaben:

no knead bread haferflocken300 gr. Mehl 550
100 gr. Weizenvollkornmehl

Stehzeit: 12.00 - 19.00 Uhr
Gehzeit nach Falten: 19.00 - 20.45 Uhr
- gebacken im kalten Topf




No knead bread
Brot gebacken genau nach
Rezept und Video-Anleitung
von Barbara Seifahrt







Brot ist sensationell geworden, ich habe es verfeinert mit Hanfsamen (keine Sorge, nicht berauschend :-) ), Leinsamen und spezielles Brotgewürz. Das Ganze habe ich im ULTRAPLUS Behälter von Tupperware gemacht, klappt ausgezeichnet. Zum Frischhalten, das Brot mit einem Leinentuch umwickeln und auf ein Holzbrett setzen, da bleibt es schön frisch und die Kruste knackig! Liebe Grüße Irene


Selasa, 26 Juni 2012

Macarons: Leckerchen warten auf ein Schmeckerchen ;-)

Wow, so viele Süßschnäbel wollen meine selbst gebackenen Macarons probieren! Ich freue mich, dass meine kleine Aktion gut bei euch angekommen ist!

Gewonnen hat der Kommentar, der als 33. abgegeben wurde und das war.....:
*Natali*

Wundert euch nicht über die "zu frühe Uhrzeit" - Random.org arbeitet in einer anderen Zeitzone...
Ausgelost habe ich um 21:22 Uhr ;-)


Herzlichen Glückwunsch Natali!
Schickst du mir bitte deine Anschrift an monika at tortentante.de, damit ich dir Anfang nächster Woche die Macarons zuschicken kann?
Alle anderen Süßschnäbel werden jetzt wohl doch selbst backen müssen - traut euch, so schwierig sind Macarons gar nicht zu backen und herzustellen!

Rabu, 20 Juni 2012

So schmeckt der Sommer: Erdbeer-Rhabarber-Macarons und Rosen-Macarons

Hab ich euch schon mal gesagt, dass ich Macarons toll finde?
Ich habs nämlich schon wieder getan - mehrmals!!!
Macarons backen macht nämlich Spaß; ist eine schöne, kleine Backerei für zwischendurch und die fertigen Köstlichkeiten lassen sich prima einfrieren und bei Bedarf in kleinen Mengen auftauen.

Einen großen Artikel mit vielen Erklärungen und Tipps gibts ja schon hier: Macarons - inspiriert von Ladurée, deshalb beschränke ich mich jetzt nur auf Schwärmerei, Fotos und auf zusätzliche Rezepte für die Füllungen...


Direkt zu Beginn der Rhabarberzeit habe ich diese Erdbeer-Rhabarber-Macarons gemacht: Fruchtig, frisch und schön herzhaft schmecken die kleinen Leckereien - die Füllung ist die perfekte Ergänzung zur süßen Mandel-Baiser-Schale und bekommt durch den Rhabarber-Anteil den richtigen Kick!












Die Macarons glänzen übrigens so, weil ich sie direkt nach dem Herausnehmen aus dem Gefrierschrank fotografiert habe...
Wenn man sich mehr Zeit läßt, verdunstet der Kondenzniederschlag und die Oberfläche der Macarons ist schön trocken.


Die kleinen Dinger sind so lecker, dass man gar nicht aufhören kann mit dem Abbeissen ;-)

Eindeutig in die Kategorie Edel gehören aber diese
Rosen-Macarons.
..

Als wir bei Ladurée waren, hatten wir ja auch ein Rose Petal Macaron in unserer Auswahl und waren vom Geschmack sehr angetan.
Bei meinem ersten Versuch, die Rosen-Macarons nachzumachen, war zu wenig von den Rosen zu schmecken... - beim zweiten Versuch passte alles!


Beim Fotografieren habe ich diesmal auch alles richtig gemacht: Die Oberfläche der Macarons ist schön trocken und man sieht ihnen das Einfrieren gar nicht mehr an :-)


Auch hier harmoniert die Füllung wunderbar mit der Schale: Die cremig-leichte Buttercreme mit Rosenaroma passt wunderbar zum Mandel-Baiser.

Je Geschmacksrichtung backt ihr 20 Schalen in den gewünschten Farben, die gefüllt dann zu jeweils zehn köstlichen Macarons werden. Das Rezept für die Schalen findet ihr im bereits oben schon verlinkten Artikel Macarons - inspiriert von Ladurée


Erdbeer-Rhabarber-Füllung

150 gr. Erdbeeren
50 gr. Rhabarber
50 gr. Puderzucker (oder mehr)
10 gr. Pektin (Gelfix o.ä.)

Die Erdbeeren waschen, putzen und in Stückchen schneiden. Den Rhabarber ebenfalls waschen und in kleine Scheibchen schneiden. Beides in einen Topf geben, das Pektin mit dem Puderzucker dazu geben und die Mischung nach dem Aufkochen mindestens 3 min. kochen lassen. Dann mit einem Mixstab pürieren und während des Abkühlens öfter umrühren, damit sich keine Haut bildet.


Rosen-Füllung
Rezept gefunden auf Freundin.de (6/2011)
und etwas abgewandelt

1 Eigelb
1 EL Zucker
1 TL Speisestärke
3 EL Rosenwasser
evtl. zusätzlich noch einige Tropfen
Rosenaroma
für die Schalen
40 ml Milch
50 g weiche Butter
1 EL Puderzucker
Farbpaste rosa nach Wunsch

Rosenwasser gibt es in der Apotheke, Rosenaroma hatte ich mal bei baccararose.de mitbestellt, als ich Glycerin und CMC gekauft habe...
Für die Füllung das Eigelb mit dem Zucker weißcremig aufschlagen. Die Speisestärke mit dem Rosenwasser glatt rühren. Die Milch aufkochen, von der Platte ziehen und die Rosenwassermischung und die Eigelbcreme einrühren. Bei schwacher Hitze unter Rühren eindicken lassen. Nachdem die Rosencreme auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, diese löffelweise unter die mit dem Puderzucker cremig gerührte Butter mixen. Zum Schluß mit Pastenfarbe rosa färben, falls gewünscht...

Wie schon geschrieben, friere ich fertige Macarons immer ein. Aufgetaut sind die dann innerhalb von 30 - 40 min. - ich stelle sie immer zuerst in den Keller und nach ca. 20 min. in die Küche. Dann verfliegt der oben schon beschriebene Kondenzbelag :-)

Ich hoffe, euch läuft jetzt das Wasser im Mund zusammen und ihr könnt es gar nicht abwarten, in die Küche zu kommen ;-)
Das hier ist bestimmt noch nicht der letzte Macaron-Artikel, die kleinen Dinger sind so schön vielseitig!

Und wisst ihr was? Weil ich so gerne Macarons backe, mein Blog mittlerweile 1.500 eingetragene Leser, meine Facebook-Seite über 2.600 Likes und ich selbst unter meinem Real-Namen bei FB über 4.100 Freunde habe, verlose ich ein Probierpäckchen mit acht verschiedenen, vom mir mit Liebe gebackenen Macarons :-)
Ich freue mich sehr, dass mein Geschreibsel für so viele Tortenbegeisterte interessant und hilfreich ist!

Na, das ist doch was: Macarons nicht selbermachen oder kaufen, sondern gewinnen?

Wer das Päckchen gewinnen möchte, schreibt mir einfach bis zum 26. Juni 2012, 20.00 Uhr, einen netten Kommentar unter diesen Artikel. Gerne könnt ihr euch natürlich als Leserin oder als Leser - für Daniel ;-) - hier auf dem Blog eintragen oder mich bei Facebook liken - müsst ihr aber nicht...
Die Gewinnerin/den Gewinner lose ich dann mit Random.org aus und berichte am Mittwoch darüber :-)

PS: Meine ersten Macarons habe ich vor 2 Jahren gebacken und die sahen längst nicht so schön aus wie die aktuellen... - Übung und das richtige Werkzeug machen auch hier den Unterschied. Zu den alten Macarons geht's hier: Macaraons, kleine Köstlichkeiten
 
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