Senin, 14 Juni 2010

Schlicht oder ergreifend? Welche Hochzeitstorte hätten Sie denn gern ;-)

Weil ich ja im Urlaub nicht aufhören konnte mit dem Pfingstrosen und Blümchen fabrizieren, lagen die jetzt rum und ich fand die großen Blumen zu schade für meine Restekisten.
Den 1. Teil des Tutorials für die Pfingstrosen findet ihr übrigens dort: Pfingstrosen-Tutorial, der 2. Teil kommt wie versprochen Ende dieser Woche!

Schon länger hatte ich vor, mal ein Design mit quadratischen, hohen Torten zu versuchen - am Besten nicht erst, wenn eine echte Hochzeit ansteht ;-)
Also hab' ich mir letzte Woche in der Garage die Styroporplatten vorgekramt und zugeschnitten, geklebt und geschmirgelt - und natürlich wegen der Sauerei gleich noch Mecker von meinem Schatz gekriegt ;-)))
Als die beiden Torten fertig waren, konnte ich an's Dekorieren gehen - herausgekommen sind 2 Versionen einer Torte! Die Bänder und Streifen habe ich aus Modellierfondant gemacht, weil ich auf echten Torten auch keine Satinbänder oder andere Sachen, die man vor dem Anschnitt erst mühsam losfummeln muss, mag.
Streifen schneiden klappt übrigens am Besten mit einem langen Lineal, einem Pizzacutter und mit einem Kräuterroller, den ich in diesem Artikel schon vorgestellt habe.

Torte mit Pfingstrosen peony peoniesHochzeitstorte Pfingstrose PeonyBeide Torten gefallen sehr gut, obwohl sie so unterschiedlich sind: die eine mit dem Blütenbukett ist eine romantische Torte, die andere Torte ist gradlinig und schlicht - wenn ich mich entscheiden müsste, wüßte ich nicht, für welche...

Pfingstrose PeonyPfingstrose PeonyDie Blüten wirken auf einer Torte auch gleich ganz anders, als wenn sie einfach nur in einem Schaumstoffblock stecken :-)

Und weil Abstimmungen so schön sind und mich eure Meinung interessiert, könnt ihr hier für die von euch favorisierte Torte stimmen! Über eine Begründung für eure Stimme würde ich mich natürlich auch freuen!
Deine Meinung ist gefragt!
Romantische Torte
Moderne Torte









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Kamis, 10 Juni 2010

Pfingstrosen aus Blütenpaste - DIE Sommerblumen! - Teil 1


For my english visitors: on the right hand side is a translator...
Während meines Urlaubs war ich im Pfingstrosen-Wahn und habe bei der Herstellung einige Fotos für euch gemacht!

Die Anleitung werde ich in 2 Teilen einstellen, weil ich über 30 Bilder gemacht habe und mir das für einen Artikel zuviel ist - dann lohnt sich für euch das Wiederkommen :-)))


Entweder ihr bestellt euch die entsprechenden Ausstecher online (mit peony/peonie und cutter im Netz suchen...) oder ihr macht euch z.B. aus fester Folie Schablonen nach dem Bildern im Netz. Schön sind z.B. die Ausstecher von Scott Clark Woolley oder von Colette's Cakes.


Außer den Ausstechern oder Schablonen braucht ihr eine 3 cm grosse, durchgetrocknete Blütenpasten-Kugel (oder eine Styroporkugel) auf Draht, ein Balltool, ein Schneidrädchen, evtl. ein Cuttermesser, eine Nagelschere, ein Flowerpad, ein Rillenboard (Celboard) und einen Ausrollstab, Zuckerkleber und etwas Palmin, natürlich Blütenpaste und evtl. Pastenfarbe. Außerdem ist eine Pappe, in der in Supermärkten Obst angeboten wird, sehr hilfreich. Nicht auf dem Bild zu sehen sind Teelöffel und Eßlöffel und der 28er Blumendraht (papierummantelt).
Ich habe jedes Blütenblatt mit einem Veiner (Präger) strukturiert, dass muss aber nicht unbedingt sein...

So, jetzt geht's los!

Ungefähr in der Größe des kleinsten Ausstechers 2 Ovale ausschneiden, den oberen Rand mit dem Balltool ausdünnen und etwas kräuseln. Die Kugel dünn mit Zuckerkleber einstreichen und die beiden Teile aufkleben.

3 Teile mit der kleinsten Schablone ausschneiden und prägen.

Den oberen Rand sofort mit dem Balltool ausdünnen. Danach an 2 Stellen im Inneren des Blütenblattes mit dem Balltool mit leichtem Druck von oben bis etwa zur Mitte streichen. Dabei formt sich das Blütenblatt nach innen und wird etwas rundlich.
Das innere Ausformen klappt am Besten, wenn das Blütenblatt ganz kurz antrocknet. Das müsst ihr vielleicht einige Male probieren - es klappt nicht immer sofort auf Anhieb. Ich habe auch einige Fehlversuche gehabt, weil die Blütenpaste noch zu feucht war... Man darf aber auch nicht zu lange warten, sonst ist die Paste zu trocken und es gibt Risse!
Die Arbeitsgänge: Ausdünnen am oberen Rand, Prägen und inneres Ausformen (bei den größeren Blütenblätttern natürlich an 3 - 4 Stellen) wiederholen sich bei allen folgenden Blütenblättern, ich erwähne das nachfolgend i.d.R. nicht mehr...

Die 3 Blütenblätter mit Zuckerkleber auf der Kugel befestigen und genauso mit der zweiten Schablonengröße 4 Blütenblätter ausschneiden und festkleben.

Mit der zweiten Schablonengröße 5 Blütenblätter ausschneiden und nach dem inneren Ausformen jedes Blütenblatt in einem Teelöffel antrocknen lassen. Beim Aufkleben auf die Knospe mit dem ersten Blütenblatt beginnen - falls die Blätter zu lang sind, etwas mit der Nagelschere kürzen.

So sieht die Knospe jetzt aus...
Nun mit der 3. Ausstecher- oder Schablonengröße 6 Blütenblätter anfertigen und in den Esslöffeln antrocken lassen. (Ich bin hier mit den Größen etwas durcheinander gekommen, deswegen sehen nicht alle Blütenblätter gleich aus...)

So sehen die ausgedünnten und geformten Blütenblätter übrigens von hinten aus....

Die 6 Blütenblätter, beginnend mit dem zuerst angefertigten, überlappend auf die Knospe kleben. Die Knospe danach kopfüber hängen, bis die nächste Lage Blütenblätter aufgeklebt wird.

So sieht die Knospe nach einer kurzen Trockenzeit aus, bevor die nächste Lage aufgeklebt wird.
Für die nächste Runde 7 Blütenblätter mit der 3. Größe ausschneiden, jedes sofort nach dem Ausdünnen und Ausformen in einen Eßlöffel zum Antrocknen legen und dann - wieder beginnend mit dem ersten - überlappend ankleben. Das klappt am Besten, wenn man die Blüte kopfüber hält und die Blütenblätter von unten aufklebt.

In die Apfelpappe ein Loch machen und die Blüte über Nacht darin trocknen lassen. So öffnet sich die Blüte etwas, ohne zu viel auseinander zu fallen :-)
Weiter geht's im 2. Teil der Anleitung, den ich in ungefähr einer Woche veröffentlichen werde...
Aber auch schon jetzt sieht die Blüte toll aus, oder?

Edit 19. Juni: Die Fortsetzung der Anleitung gibt's hier:
Pfingstrosen-Tutorial, Teil 2

Minggu, 06 Juni 2010

Gut erholt und voller Tatendrang :-)

Morgen endet mein Urlaub und der Alltag hat uns dann wieder!
Die vergangenen 4 Wochen waren sehr schön: wir haben einige Tage zuhause verbracht, sind dann 2 Wochen auf Rügen gewesen und die letzte Woche wurde das Wetter ja zum Glück besser und wir konnten unseren Garten genießen :-)
Und natürlich habe ich euch aus dem Urlaub etwas mitgebracht:

Weil das Wetter während unseres Urlaubs auf Rügen nicht immer sooo toll war, habe ich mit der vorsorglich ;-) mitgenommenen Blütenpaste rumgespielt und einige Zuckerblüten angefertigt. Während des Entstehens einer Pfingstrose habe ich viele Bilder gemacht, denen ich jetzt noch Erklärungen zufügen muss. Die fertige Anleitung für die Pfingstrose werde ich in den nächsten Tagen hier veröffentlichen!

Außerdem habe ich in der letzten Woche ein neues Rhabarberkuchenrezept ausprobiert, dass uns genau so gut schmeckt wie das Rhabarberkuchenrezept mit Baiser vom letzten Jahr...
Sehr lecker ist die Kombination des sauren Rhabarbers mit dem samtigen Vanillepudding und den knackigen Streuseln - nach einem Tag schmeckt der Kuchen fast noch besser!

Rhabarberkuchen mit Pudding und Streuseln


100 gr. Butter der Margarine
80 gr. Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
30 ml Milch
180 gr. Mehl
1 TL Backpulver

300 ml Milch
40 gr. Zucker
1 Pck. Puddingpulver
150 gr. Quark

800 gr. Rhabarber
Zucker

200 gr. Mehl
100 gr. Zucker
130 gr. Margarine
100 gr. Marzipanrohmasse
1 TL Zimt
1 - 2 EL Wasser

Ich verwende immer laktosefreie Margarine und -L-Quark und -Milch...

Den Rhabarber waschen und in Stücke schneiden, nach Belieben einzuckern.
Aus der Milch, dem Zucker und dem Puddingpulver einen Pudding kochen und sofort den Quark einrühren. Vorsicht, der Pudding wird sehr dick und fest während des Kochens im Topf, kräftig rühren und aufpassen, dass nichts anbrennt!
Aus den Zutaten des ersten Absatzes einen Rührteig herstellen, in eine 26er oder 28er Springform füllen und 12 - 15 min. bei ca. 170° vorbacken.
Während der Backzeit aus den Zutaten des letzten Absatzes die Streusel zubereiten.
Nach der Vorbackzeit die Vanillemasse auf dem Teig verteilen, den abgetropften Rhabarber darüber geben und die Streusel gleichmäßig aufstreuen, ca. 30 min. weiterbacken. Jeder Ofen backt anders: wenn sich der Rhabarber bei der Stäbchenprobe weich anfühlt und die Streusel hellbraun sind, ist der Kuchen fertig!
In der Springform auskühlen lassen, erst dann die Form öffnen - es kann sein, dass bei zu frühem Öffnen die Puddingmasse noch zu weich ist...

Ich bin gespannt, ob euch der Kuchen genau so gut schmeckt wie uns!

Selasa, 11 Mei 2010

Ich bin dann mal weg... - BLOGPAUSE

Die nächsten 4 Wochen werde ich eine Blogpause einlegen: Neue Eindrücke sammeln, die Seele baumeln lassen, Wolken zählen, meinen Schal fertig stricken, dicke Bücher lesen, Fahrrad fahren, spazieren gehen, durch Fußgängerzonen bummeln, Leute gucken beim Cappuccino trinken... - was man eben im Urlaub so macht

Danach geht es aber auf gewohnte Weise und mit neuem Elan weiter, ich hoffe, ihr seid dann alle wieder als Leser dabei!


Macht euch eine schöne Zeit und genießt den Frühling!

Jumat, 07 Mei 2010

Erdbeer-Schmand-Schnitten

Seitdem ich letztes Jahr im Urlaub eine sehr leckere Rote-Grütze-Schmand-Schnitte gegessen habe, stand so ein Kuchen auf meiner ToDo-Liste!


Und da es endlich wieder Erdbeeren gibt, die richtig lecker schmecken, habe ich verschiedene Rezepte kombiniert für diese Erdbeer-Schmand-Schnitte. Ausprobieren wollte ich auch schon länger eine Bodenkombination, bei der ein Mürbteig zusammen mit einem aufliegenden Biskuitteig gebacken wird - man spart sich so einen Backvorgang :-)

Erdbeer-Schmand-Schnitten

65 gr. Butter oder Margarine/zimmerwarm
65 gr. Zucker
1 Ei
150 gr. Dinkelmehl oder Weizenmehl
2 - 3 EL Aprikosenkonfitüre

2 Eier
2 EL heißes Wasser
70 gr. Zucker
35 gr. Mehl
40 gr. Stärke
1/3 TL Backpulver

400 gr. Schmand
200 gr. Sahne
Saft einer Zitrone
3 Blatt Gelatine
1 Pck. Sahnesteif
1 Pck.Vanillezucker
1 kg Erdbeeren
Zucker
1 Pck. Tortenguß rot


Ganz zu Beginn oder schon einige Zeit vorher die Erdbeeren waschen, kleinschneiden und einzuckern.

Für den Mürbteig die Butter/Margarine mit dem Zucker cremig rühren, anschließend das Ei unterarbeiten. Das Mehl auf einmal zugeben und nur kurz mit dem Rührgerät verrühren, den Teig per Hand fertig zusammenkneten und auf einem ca. 30 x 40 cm großen Backblech (mit Backpapier auslegen) ausrollen. Das klappt am Besten, indem man den Teig erst vorsichtig mit den Händen flachdrückt und dann mithilfe einer Frischhaltefolie ausrollt.
Den Mürbteig mehrmals mit einer Gabel einstechen und bei 175° 10 min. backen. Währenddessen die Eier mit der Küchenmaschine schaumig rühren, das Wasser zugeben und langsam den Zucker einrieseln lassen. Solange schlagen, bis die Masse weißlich ist und deutlich an Volumen zugenommen hat. Dann erst die Mehl-/Stärke-/Backpulvermischung mit einem Löffel vorsichtig unterarbeiten.
Das Backblech nach den ersten 10 min. aus dem Backofen holen, die Mürbteigplatte dünn mit Aprikosenkonfitüre einstreichen und den Biskuit darauf verteilen. Ca. 20 - 25 min. backen, bis vom Biskuit bei der Stäbchenprobe nichts mehr am Stab hängen bleibt. Auskühlen lassen.
Die Gelatine 10 min. in Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen, den Schmand mit dem Zitronensaft und Zucker nach Geschmack glatt rühren und mit der aufgelösten Gelatine verrühren (Schmand in Gelatine, nicht umgekehrt....). Die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker steifschlagen und vorsichtig unter die Schmandmischung ziehen.
Um den ausgekühlten Boden einen Backrahmen stellen und die Schmand-Sahnemischung darauf verstreichen. Die Erdbeeren abtropfen lassen und auf die Schmandcreme geben. Den abgelaufenen Saft mit Wasser oder Fruchtsaft auf 250 ml auffüllen, mit dem Tortenguß andicken und über den Erdbeeren verteilen.
Einige Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und genießen!

Sehr lecker, fruchtig und frisch, obwohl ich den Mürbteigboden vom Kuchen im letzten Jahr anders in Erinnerung habe: der war irgendwie krosser und karamelliger...
Hat vielleicht jemand von euch ein Rezept für so einen Teig?

Senin, 03 Mei 2010

Pressebesuch

Vor einigen Wochen hat mich eine Reporterin von der Westfalenpost angerufen und gefragt, ob sie einen Artikel über mich und meine Torten schreiben kann....? "Gerne!"



Viel habe ich zum Zeigen ja nicht zuhause - die meisten Torten sind ja schon aufgegessen ;-) - aber diese Gerberatorte, die ich vor fast 2 Jahren als Schaustück gemacht habe, konnte ich präsentieren und natürlich auch meine Schautorte von der Tortenshow.



Am letzten Wochenende ist der Bericht dann in der Wochenendausgabe der Westfalenpost erschienen: Toller Text und schöne Bilder - bestimmt bekommen aufgrunddessen noch mehr Hobbybäckerinnen Lust auf dieses schöne Hobby :-)
Hier geht's zum Presseartikel der Westfalenpost - liest sich doch gut, oder?

Minggu, 02 Mei 2010

Gartenliebling...

Jedes Jahr im Mai erfreut uns ein wunderschöner Rhododendron mit einer wahren Blütenpracht - für uns DER Höhepunkt im Gartenfrühling.

Das tolle Pink kommt auf dem Foto leider so gar nicht rüber... - der Busch leuchtet richtig, wenn die Knospen so wie jetzt gerade aufgeplatzt sind. Wenn die Blüten weiter aufblühen, wird die Farbe sanfter und geht in ein schönes Rosa über.

Weil der Rhododendron sooo schön ist, habe ich einige Fotos für euch gemacht... - ich kann gar nicht aufhören :-)


Mai und Juni sind sowieso meine Lieblingsmonate: Das Grün der Bäume ist so frisch und knackig und beim Radfahren durch Rapsfelder kann ich gar nicht genug bekommen vom Duft- und Farbenrausch!
Ich wünsche euch einen wunderschönen Frühling :-)
 
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