Minggu, 09 Oktober 2011

So viele tolle Tortenbilder!!!! - Teil 1

Ganz herzlichen Dank an alle, die bei der Aktion "Her mit den Bildern!" mitgemacht haben! Einige von euch haben mir auch noch so nette Worte über meinen Blog geschrieben: Ich bin ganz überwältig :-)

Mit so viel Resonanz hatte ich echt nicht gerechnet und werde die Tortenbilder deswegen in zwei Artikeln veröffentlichen, weil man sich sonst dumm und dämlich scrollen würde ;-)

Heute also der erste Schwung von insgesamt 79 Tortenbildern.
Die Torten sind alle ganz wunderbar und jede Tortenkünstlerin kann richtig stolz sein, so etwas Schönes selbstgemacht zu haben.
Die einzelnen Bilder lassen sich übrigens durch Anklicken vergrößern ;-)


Sabtu, 08 Oktober 2011

TTT - Tolle Torten Truppe ;-)


Gestern abend und heute vormittag habe ich wieder mit sehr netten, tortenbegeisterten Mädels zusammengesessen und Zuckerrosen und schmückendes Beiwerk gebastelt.


So ein Rosenkurs ist irgendwie gefühlsmäßig immer wie ein Klassentreffen: Obwohl ich vorher die wenigstens Teilnehmerinnen kenne, entstehen schnell nette Gespräche, da wir ja alle eins gemeinsam haben: TORTEN :-)))


Entstanden sind fast alles hellgelbe und eine orangefarbene Zuckerrose (die 2. orangefarbene ist mein Mustergesteck...).
In manchen Rosenkursen sind alle auf einem Rosatrip, in diesem Kurs wars anders!

Anderes Thema: Ich habe ungefähr 70 Mails mit Tortenbildern bekommen und werde für die Veröffentlichung noch 3-4 Tage brauchen... - wahrscheinlich werden 2 Artikel draus, sonst scrollt man sich ja dumm und dämlich ;-)

Kamis, 06 Oktober 2011

Heute letzter Tag!!!

Ich habe schon soooo viele schöne Tortenbilder bekommen, möchte noch jemand mitmachen?
Bis heute abend könnt ihr mir noch Fotos schicken für die Aktion Her mit den Bildern!!!

Schönen Freitag und ein schönes Wochenende :-)

Minggu, 02 Oktober 2011

Torte intercontinental ;-)


Diese Hochzeitstorte vom vorletzten Wochenende ist von den Farben her ganz anders als meine bisherigen Torten: Viel bunter und farbenfroher!
Die Braut ist nämlich Brasilianerin, der Bräutigam Deutscher und das Paar lebt zur Zeit in Irland... - das nenne ich mal multikulti :-)
Geheiratet wurde aber hier zuhause bei den Eltern des Bräutigams.



Die Farben der Torte und das Stempelmuster finden sich auf der Hochzeitseinladung wieder. Erst war ich ja skeptisch, ob das alles harmoniert...,
aber als die Torte fertig war, gefiel sie mir doch! Anders als sonst, aber schön :-)
Die Dekorationen auf der Torte habe ich wieder aus Zuckermasse angefertigt: Die Bänder um die mittlere Etage sind aus Modellierfondant, die Pfingstrosen und das Blattgrün sind aus Blütenpaste, überzogen ist die Torte mit Rollfondant.
Die unterste Etage war eine Sachertorte, in der Mitte eine Himbeer-weisse-Schokoladen-Buttercremetorte und ganz oben Ananas-Kokosbuttercremetorte als Bezug zur Heimat der Braut Tatiana.



Das Lila der Pfingstrosen stammt von den kleinen Vögelchen im Ornament und auch Rot, Grün und Gelb sollten auf die Torte...










Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich das Design einer Torte beim Zusammenfügen der einzelnen Dekorelemente rundet. Und wenn ich zum Schluß das Blattgrün dazu stecke, kriegt jede Torte nochmal den richtigen Kick!


Nicht ganz mein Geschmack war allerdings das Brautpaar, dass ich von Tatiana bekommen habe und oben auf der Torte befestigen sollte. Meinem Mann allerdings gefiel die Torte MIT Brautpaar besser also OHNE - da sieht man mal, dass unser Geschmack doch noch etwas unterschiedlich ist ;-)
Das Brautpaar hat Tatiana nach dem Vorbild von sich selbst und von Ihrem Bräutigam Jörn anfertigen lassen und in dieser Komplettansicht sieht man, dass das Gelb des Streifens in der Mitte sich im Brautstrauß wiederfindet...

Wie gefällt euch denn die Torte besser: Mit oder ohne Brautpaar?

Senin, 26 September 2011

Noch ein Schokoladenkuchenrezept, diesmal mit Roter Bete...

Ich hab's schon wieder getan: Ein neues Schokoladenkuchen-Rezept ausprobiert :-)
Auf Flickr hatte ich ein Bild eines Beetrood Cake gesehen, dass mich sofort wegen der ungewöhnlichen Zutat Rote Bete angesprochen hat. Rote Bete kannte ich bisher nur als süß-sauren Salat aus dem Glas oder aus Opas Garten - damit zu Backen war etwas ganz Neues für mich! Aber wenn man überlegt, dass es ja auch Möhren- und Zucchinikuchen gibt, ist es eigentlich nicht so abwegig, auch mit Roter Bete zu backen...
Und weil Rote Bete aufgrund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure-Gehalts ein gesundes Gemüse ist, tut man mit dem Genuß dieses Kuchens auch noch etwas für die Gesundheit ;-)))


Weil beim Bild auf Flickr kein Rezeptlink angegeben war, habe ich mir im Netz einige Rezepte zusammengesucht und mich für das mit den einfachsten Zutaten entschieden: Ein Volltreffer!
Wie immer bei amerikanischen Rezepten habe ich allerdings die Zuckermenge von ursprünglich 300 gr. auf 200 gr. reduziert ;-)


Der Kuchen ist frisch gebacken und angeschnitten ganz locker, schmeckt sehr schokoladig und überhaupt nicht nach Roter Bete!

Nach einem Tag ist der Kuchen richtig schön durchgezogen, die Feuchtigkeit der Gemüseraspel hat sich wunderbar verteilt und der Kuchen ist nicht mehr so krümelig wie am ersten Tag, aber trotzdem noch schön locker.
Wer den Kuchen quer durchschneiden und füllen möchte, sollte dies also erst einen Tag nach dem Backen machen...

Schokoladenkuchen mit Roter Bete

250 gr. Rote Bete
(gibt's fertig gekocht und vakumiert im Gemüseregal)
125 gr. weiche Butter
200 gr. brauner Zucker
3 Eier Gr. M
225 gr. Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
50 gr. Backkakao

Den Backofen auf 175° O-/U-Hitze vorheizen und eine Backform mit Backpapier auslegen.
(Ich habe den Kuchen in einer 23er Aluform gebacken, wer in einer größeren Form backt, sollte das Rezept auf 4 Eier hochrechnen...)

Die Rote Bete raspeln und beiseite stellen.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen.
Die Butter mit dem Zucker und dem Salz schön lange aufschlagen, bis sich der Zucker fast aufgelöst hat. Dann jedes Ei einzeln zugeben und unterarbeiten. In drei Portionen die Mehl-/Kakaomischung abwechselnd mit der Rote Bete unterrühren und dann den Teig in die vorbereitete Backform füllen.
Bei 175° ca. 30 - 40 min. backen. Da jeder Ofen anders backt, den Kuchen zum Ende der Backzeit beobachten und eine Stäbchenprobe machen.
Den Schokoladenkuchen einige Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend auf einem Rost auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker überstäuben - ...und dann beim Kuchenessen die Mitesser mit der ungewöhnlichen Backzutat verblüffen ;-)

Mittlerweile gibt es schon einige Rezepte für Schokoladenkuchen hier auf dem Blog, welches ist denn euer Favorit?

Sabtu, 24 September 2011

Schief ist nicht immer schön...

In verschiedenen Artikeln habe ich euch ja immer wieder nützliche Werkzeuge und Hilfmittel für unser schönes Hobby vorgestellt und eigentlich mit der Reihe schon abgeschlossen...
Aber dieses kleine Lineal MUSS ich euch noch ans Herz legen! Gefunden habe ich das in der Schublade der alten Singer-Nähmaschine, die bei uns im Esszimmer als Dekoration steht und von meiner Schwägerin vor 40 Jahren das letzte Mal benutzt wurde.
Wenn ich Kleinteile wie z.B. einen Wäscheknopf brauche, schaue ich in der kleinen Schublade der Nähmaschine nach und wurde schon oft fündig. Das Lineal lag auch immer dort und wurde von mir nicht weiter beachtet, bis mir irgendwann auffiel, dass das ja VIEL BESSER als herkömmliche Lineale ist!


Die Zentimeter-Einteilung fängt bei diesem kleinen Lineal nämlich direkt am Rand bei Null an und nicht wie bei anderen Linealen erst nach ca. 5 mm...


Um Torten zu messen, stelle ich das Lineal einfach neben die Torte und kann so rundherum flott kontrollieren, ob die Torte überall gleich hoch ist.
Immer wieder sehe ich nämlich im Netz Bilder auch von Profis, die etwas schief aussehen. Gerade bei gestapelten Torten fällt das natürlich richtig ins Auge - bei meinen Torten mag ich sowas gar nicht!
Mit einer Länge von insgesamt ca. 20 cm ist das Lineal außerdem schön klein und handlich.
Völlig erstaunt war ich, als ich bei Amazon so ein Handmaß entdeckt habe: Handmaß ''Gütermann''
Wer also keine 70 Jahre alte Nähmaschine mit einer Wunderschublade besitzt, kann sich dieses kleine Helferlein auch heute noch zulegen...

Wen es interessiert, findet dort die anderen Artikel zum Thema: Nützliche Werkzeuge und Hilfsmittel.

Senin, 19 September 2011

Rosinenbrötchen: Besser als vom Bäcker!


Backtechnisch war ich vor einiger Zeit auf dem Brot- und Brötchentrip und habe mehrere Rezepte ausprobiert :-)
Nach diesem wunderbaren Batard-Baguette wurde ich auf der Suche nach einem Rosinenbrötchen Rezept bei Lutz auf dem Ploetzblog fündig - er nennt seine Rosinenbrötchen allerdings Brioche-Rosinen-Muffins...


O.k., ich habe diese Leckerchen auch in einem Muffinsblech gebacken, aber esstechnisch sind das für mich ganz vorzügliche Rosinenbrötchen: Entweder pur ohne alles oder mit selbstgekochter Erdbeermarmelade genossen ein Traum!



Ganz so stark aufgegangen wie bei Lutz sind meine Rosinenbrötchen zwar nicht... - vielleicht, weil ich bei 180° statt 220° gebacken und das Rezept etwas abgewandelt habe...


...aber trotzdem ist das Innere locker und flaumig und bildet beim Auseinanderreissen lange Fasern.


Rosinenbrötchen im Muffinsblech

350 gr. Weizenmehl 550
90 ml laktosefreie Milch
20 gr. frische Hefe
60 gr. Zucker
2 Eigelb (die Eiweiße habe ich für Blütenpaste verwendet)
100 gr. weiche, laktosefreie Margarine (Lutz benutzt Butter)
1 TL Salz

80 gr. Rosinen
30 ml Orangensaft (stand gerade offen rum)

Milch und gesüßte Kondenzmilch zum Bestreichen

Die Rosinen mit dem Orangensaft übergießen, 1 min. bei 900 Watt in der Mikrowelle erhitzen und beiseite stellen.

Milch, Hefe, Zucker, Eigelb, Salz und Margarine in einen Brotbackautomat füllen, das Mehl zugeben und den Automat mit dem Programm Teig arbeiten lassen. Zum Ende des 2. Knetvorgangs die abgegossenen und melierten Rosinen unterkneten lassen. Den Teig aus der Form nehmen und auf einer bemehlten Unterlage abgedeckt mit einem Küchentuch 20 min. ruhen lassen.
Das Muffinsblech ausbuttern.
Nach der Teigruhe den Teig mit einem scharfen Messer in 12 Portionen teilen (ca. 70 gr). Jede Portion halbieren, 2 Stränge formen und diese miteinander zu einem Zopf verdrehen. Den Zopf mittig zusammenklappen und mit den Enden nach unten ins Muffinsblech setzen.
Die gefüllte Muffinsform locker mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 1,5 Stunden gehen lassen, die Teigmenge sollte deutlich wachsen!
Den Backofen auf 180° vorheizen (beim nächsten Mal backe ich auch heißer), die Rosinenbrötchen mit dem Milchgemisch bestreichen und 20 min. backen. Zu Beginn der Backzeit 2 -3 mal mit einer Spritze Wasser an die heißen Backofenwände spritzen.

Als ich diese Brötchen das 2. Mal gebacken habe, machte ich es wie Lutz: Abends den Teig vorbereiten und in die Förmchen setzen, über Nacht kühl gehen lassen (ich hatte das Blech abgedeckt im kühlen Keller stehen), morgens 1 Stunde akklimatisieren lassen und dann backen. Der Teig wird so noch lockerer und flaumiger!
 
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